27.11.15
SZ: Korrektoren einsparen und die Folgen
14.1.15
1.8.13
Abgewiegelt
22.4.12
Schwule Protestanten?
25.2.12
"Geheimdienst überwacht 37 Millionen E-Mails"
26.1.12
Der Polit-PR nicht alles durchgehen lassen
16.10.11
Kranke Kasse

Dieser fromme Wunsch der Süddeutschen Zeitung vom 15./16. Oktober 2011 wird die Schwerkranken und chronisch Kranken nicht wirklich freuen.
22.9.11
Wen der Haferschua sticht...
Die Redaktion von muenchen.de hat es nicht leicht. In kürzester Zeit musste der neue Webauftritt gestemmt werden. Da kann schon mal was schiefgehen. Blöd, wenn sich dabei herausstellt, dass die Redaktion nicht dialektsicher ist. Im abgebildeten Teaser ist vom passenden Wiesn-Outfit (allein schon ein wunderbarer Deutsch-Anglizismus - Watermann hätte "Gwand" dazu gesagt) die Rede. Was der Trachtler an den Füßen trägt, sind jedoch mitnichten "Haferschua". Die Fußbekleidung heißt "Haferlschuh", was sogar Wikipedia richtig weiß. Die Mittelbayerische Zeitung hat die Haferlschuhe richtig bei den Volksetymologien eingeordnet.
2.6.11
Vatertag, nicht Muttertag!
Spielfilmtipps zu Mariä Himmelfahrt gibt die Süddeutsche Zeitung in ihrer Feiertagsausgabe vom 1./2. Juni 2011. Was stimmt hier nicht? Der Genitiv "Mariae" ist völlig korrekt. Nur dass der 2. Juni nicht der Himmelfahrt von Christi Mutter Maria gedenkt, sondern ihres Sohnes. Der als Vatertag bekannte Feiertag heißt daher Christi Himmelfahrt. Mariä Himmelfahrt wird am 15. August gefeiert, hat mit dem Muttertag nichts zu tun und ist in katholischen Ländern wie in Italien ("Ferragosto") ein hoher Feiertag - weit weg vom Münchner Osten, wo die Süddeutsche residiert.
1.12.10
25.6.09
Nochmal Bad bank
11.6.09
Alle Mann von Bord
Die Union hat sich vorgenommen, die Öffentlichkeitsarbeit für die „Bad Bank“ zu verbessern, und ist auf die „Beiboot-Lösung“ verfallen. Das meldete die „Süddeutsche“ Ende Mai. Hoppla: Beiboote sind dazu da, auf ihnen Risikoballast aussetzen, um das Mutterschiff zu retten?? Watermann, der trotz seines Namens kein Seebär ist, musste nachschlagen. Laut Wikipedia ist ein Beiboot „ein Boot, das von einem größeren Wasserfahrzeug mitgeführt wird“. Es dient, so Wikipedia, „in erster Linie dem Übersetzen der Schiffsbesatzung“. Das leuchtet Watermann auf Anhieb ein: Die Bad Bank soll die Banker aufs sichere Mutterschiff retten. Des weiteren hat Wikipedia noch zu bieten: „Transport von Gütern“ (aber welchen?), „Aufholen des Ankers“ (Leinen los? Das beunruhigt Watermann ein wenig) und „Rettung aus Seenot“ (klar: wiederum die Banker). Was immer sich die Union dabei gedacht hat, hier geht es jedenfalls nicht zu wie in der christlichen Seefahrt, nämlich: alle Mann von Bord, Frauen und Kinder zuerst.
19.1.09
Schießen Sie nicht auf den Pianisten
18.9.08
Wasser bis zum Hals
Die Süddeutsche Zeitung bringt auf ihrer Titelseite meistens zwei Aufmacher: einen mit Bild und einen mit Text. In der Regel handelt es sich um zwei unterschiedliche Themen. Das kann, wie in diesem Fall, putzige Konnotationen erzeugen. Was wollte uns die Süddeutsche damit sagen? Dass dem forschen SPD-Duo das Wasser bis zum Hals steht?
22.8.08
Knapp daneben, und Spaß dabei


Dass Brücken in der Luft hängen, ist eine immer wieder gern zitierte Tatsache, findet Watermann. Den Überschriften dichtenden SZ-Journalisten hat das Thema, der Bildempfänger, dabei so inspiriert, dass ihm eine von der Sache her naheliegende Bildlichkeit als Bildspender eingefallen ist. Aber "knapp danehm (daneben) is aa (auch) vorbei", wie der Münchner sagt. Die "Süddeutsche" hat am 20. August aber gleich noch so eine schön-schräge Metapher gefunden, nämlich die S-Bahn, die Gas gibt. Hoffentlich hat sie wenigstens Spaß dabei.
18.7.07
Rückt näher
4.4.07
Kultur hin oder her
Sex sells. Das weiß auch die Süddeutsche Zeitung. Also brachte die gestrige Ausgabe ein Interview mit dem Veranstalter einer Sexmesse in Barcelona, der gerne Pornofilme mit finanzieller Unterstützung des spanischen Staats ins Katalanische übersetzen würde.
Die Bebilderung? Kein Problem. Eine blonde vollbusige Italienerin, der Redaktion der Süddeutschen Zeitung als Polit-Porno-Star bekannt, war auf der Messe. Die Bildunterschrift: „Diskutiert gerne auch über katalanische Kultur: Gaststar Cicciolina.“ Klingt interessant.
Was sagt der Interviewte dazu? „Unser Stargast an diesem Wochenende war zum Beispiel Cicciolina. Die hat mit der katalanischen Kultur nicht so viel zu tun.“ Aber sie verkauft sich gut. Auch in einer Qualitätszeitung. Kultur hin oder her.
21.5.06
Wenn Männer zu sehr dichten
16.1.06
Warum Angestellte so wenig arbeiten
Auf der Seite "Beruf und Bildung", die in der Regel von Menschen gelesen wird, die zur Zeit keine Arbeit haben, fand die "Süddeutsche Zeitung" es am 14. Januar originell, diese Grafik abzudrucken. Sie erinnerte Guido Watermann, der aus einer Lehrersfamilie stammt, an einen alten Witz aus dem Witzbüchlein seines Großvaters.Wie kommt es, dass Lehrer nichts arbeiten? Na klar, sie arbeiten nachts nichts, also fällt schon einmal die Hälfte des Jahres weg. Bleiben 182 Tage. Auch am Nachmittag arbeiten sie nichts - nochmal die Hälfte weg, bleiben 91 Tage. Jetzt ziehen wir noch die Wochenenden ab, minus 144 Tage, und die Ferien...
Der Arbeitslose, so will die Süddeutsche Zeitung vielleicht witzeln, soll mal bloß nicht jammern über die viele freie Zeit. Denn den armen Angestellen ergeht es noch viel schlimmer: Arbeiten sie doch ohnehin schon nur 58 Prozent der Zeit. Und wenn man jetzt noch die Nächte abzieht, bleibt die Hälfte, das sind noch 106 Tage im Jahr. Wenn man bedenkt, dass man die Hälfte davon entweder isst oder faulenzt, bleiben noch 53 Arbeitstage. Und davon sind 28 oder mehr Urlaubstage...
Die "Süddeutsche" meint das aber ganz ernst.









