9.4.13

Dorn im Stachel

Nachrufe müssen manchmal schnell gehen. Da kann es schon einmal passieren, dass beim Versuch, Margaret Thatchers politisches Wirken zu charakterisieren, der Staat zum "Dorn im Stachel des freiheitlichen Individuums" wird (Martin Eiermann auf The Europeen).

29.3.13

Finanz-Casino-Kapitalismus: Thema bei stoersender.tv

Los geht's! #stoersender.tv Finanz-Casino-Kapitalismus Teil 1 mit Dieter Hildebrandt, HG Butzko, Ecco Meineke, Konstantin Wecker, Prof. Helge Peukert und Muttis Nordkoreanischem Presseteam Auf YuTube ansehen

22.10.12

Steuern steigen weiter

Dass die Steuern weiter steigen, hätte keinen gewundert. Es sind aber die Steuereinnahmen, die weiter steigen, und das hätte Guido Watermann gern der Überschrift entnommen. Doch auch der Text hat es in sich: Ist es tatsächlich die "Kauflaune" der Bundesbürger, oder nicht doch eher die ungewisse Aussicht, wie es mit dem Euro weiter geht?

19.9.12

Pocht für

Hallo Bayerischer Rundfunk! Die aktuelle Überschrift aus den 11-Uhr-Nachrichten ist auch nicht viel besser. Sie lautet: "Frankreich pocht trotz islamischer Proteste für Recht auf Pressefreiheit". Es geht um Mohammed-Karikaturen. Watermann klopft dreimal auf Holz, hofft für die Franzosen und pocht auf die Grammatik.

Große Stücke

Der Bayerische Rundfunk meldet: "Bundesinnenminister Friedrich setzt große Stücke auf die neue Neonazi-Zentral-Datei." Guido Watermann wüsste gern, was für Stücke: Blumenstücke? Rasenstücke? Tortenstücke? Und ob der Minister sich das größte Stück herausschneidet? Watermann hält große Stücke von guten Metaphern, setzt aber ansonsten keine großen Hoffnungen mehr auf Politikersprache.

11.9.12

Wie Behördensprache nicht sein sollte

Schöne Beispiele dafür, wie Behördensprache nicht sein sollte. Gefunden hat Guido Watermann diese Sammlung bei der Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion (dju).

1.9.12

Nicht lustig

Gegen die Moschee des ZIE-M (Zentrum für Islam in München) fand heute auf dem Sendlinger Torplatz eine Demo statt. Einer der Redner: Karl Richter, Stadtrat der rechtextremen Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA). Kein Grund zur Besorgnis: Die Zahl der Gegendemonstranten war höher als die der Demonstrierenden, Zustimmung gab es keine erkennbare. Was Guido Watermann empörte: Die antiislamistischen Populisten schämten sich nicht, die Bilder der ermordeteten israelischen Sportler 1972 zu instrumentalisieren. Sie trugen auch noch einen Magen David triumphierend mit sich herum. Nicht lustig.